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TierPhysioTraining
Dagmar Kemper

2486 Pottendorf-Landegg
Eisenstädter Straße 11 

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Xylitol, auch bekannt als Birkenzucker,

ist für Ihren Hund extrem gefährlich und kann in kürzester Zeit zum Tode führen. Birkenzucker wird als Zuckerersatzstoff verwendet, verfügt über ein ähnliches Aussehen wie Zucker und hat ebensolche Süßkraft bei deutlich weniger Kalorien. Birkenzucker wird auch gerne von Diabetikern verwendet, weil er beim Menschen kaum Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel hat. Doch für Ihren Hund ist Xylitol brandgefährlich. Bereits bei einer Aufnahme von mehr als 0,1g/kg Körpergewicht, egal ob roh oder in Backwaren (z.B. Keksen) verarbeitet, können bereits nach ca. 30 – 40 Minuten Vergiftungssymptome auftreten.

Betroffene Hunde sind lethargisch, schwindlig, erbrechen (manchmal auch blutig), haben mitunter gelbe Schleimhäute, und können in einen komatösen Zustand verfallen.

Es kommt zu einem starken Abfall der Blutglukose (Hypoglykämie) bzw. akuten Zerstörung der Leberzellen (Nekrose), da der im Blut herrschende Zuckermangel zum Zerreißen der roten Blutkörperchen und Freisetzung von Bilirubin führt.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund eine Xylitol-Vergiftung haben könnte, teilen Sie dies umgehend Ihrem Tierarzt mit.

Der Besuch im PETfit- Werk hat mich in meiner Meinung bestärkt. Pet-Fit ist selbst unter den Premiumfuttermitteln ein Spitzenprodukt – natürlich, artgerecht, völlig ohne chemische Zusätze, in Lebensmittelqualität erzeugt. Durch schonendes Dampfgaren werden die Zellstrukturen der Zutaten nicht zerstört und die Tiere über das Futter optimal mit Flüssigkeit durch wertvolles, natürlich gebundenes Zellwasser und Nährstoffen versorgt.

Der Betrieb ist nach der Bioverordnung EG Nr. 834/2007 sowie Lebensmittelsicherheit DIN EN ISO 22000:2005 und Managementsystem

DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Somit ist höchste Qualität garantiert.

PETfit ist ein hervorragendes Futter und nicht mehr (vor allem kein Medikament), aber mit solch artgerechtem Futter können Sie bei Ihrem Tier allerlei Krankheiten und Beschwerden wie z. B. Allergien, Gelenkproblemen, schuppiger Haut, struppigem Fell, üblem Geruch udgl. vorbeugen, davon bin ich überzeugt.

Falls Sie sich für PETfit- Produkte interessieren, würde ich Sie gerne beraten. Auf Wunsch lasse ich Ihnen einen unverbindlichen Shopzugang zukommen. Bitte teilen Sie mir in diesem Fall Ihren Namen und Adresse sowie eine Telefonnummer oder Mailadresse mit. Ich stehe Ihnen dann auch weiter mit Rat und Tat zur Seite.

Juli 2016

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Wie viel Wasser braucht Ihr Hund?

Was passiert wenn Ihr Hund zu wenig trinkt?

Für Mensch und Hund gilt gleichermaßen – für ein gesundes Leben ist es wichtig, regelmäßig genug Wasser zu trinken. Aber wie viel Wasser braucht Ihr Hund? Der Wasserbedarf Ihres Hundes hängt von mehreren Faktoren ab. Maßgeblich sind Größe und Gewicht, die Art der Fütterung, sowie die Aktivität und Umgebungstemperatur, aber auch individuelle Unterschiede bei den Tieren spielen eine wesentliche Rolle beim Wasserbedarf. Verschiedene Empfehlungen mit unterschiedlichen Mengenangaben und Schwankungsbreiten bringen mitunter mehr Verwirrung als Klarheit. Bedenken Sie, dass Ihr Tier durch Urinabgabe, Kotabsatz und Verdunstung permanent Wasser ausscheidet. Trockenfutter hat in der Regel nur 10% Feuchtigkeit, entzieht dem Körper also zusätzlich Wasser und das Tier benötigt doppelt bis dreifach so viel Wasser wie bei Nassfutter. Ich empfehle daher all jenen, die für Ihr Tier nicht selber kochen oder kein Rohfutter verwenden, zu einem hochwertigen Dosenfutter ohne chemische Zusätze, mit hohem Fleischanteil zu greifen (z.B. PETfit Alleinfuttermittel) da diese etwa 80% Feuchtigkeit enthalten. Gemäß den Ernährungsfachleuten Dr. Dr. h.c. Helmut Meyer und Univ.-Prof. Dr. Jürgen Zentek vom Institut für Tierernährung der Freien Universität Berlin (siehe auch „Ernährung des Hundes Grundlagen-Fütterung-Diätetik“ Enke Verlag) ergeben sich entsprechende Durchschnittswerte für den Wasserbedarf bei normaler körperlicher Aktivität und Umgebungstemperatur von etwa 20 Grad bei

Nassfutter 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht und bei

Trockenfutter 75 ml und mehr Wasser pro kg Körpergewicht.

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Was geschieht wenn Ihr Hund zu wenig trinkt?

Hunde, vor allem ältere, trinken oft nicht genug. Nimmt der Hund aber zu wenig Wasser auf, werden die Wasserreserven im Körper angezapft und der Muskulatur, den Gelenken (Synoviaflüssigkeit - Gelenkschmiere) und schließlich auch den Organen Wasser entzogen und es kommt langsam zur Austrocknung und zu schleichenden gesundheitlichen Problemen. Arthrosen können auftreten oder sich verschlimmern, Verdauungsprobleme (Verstopfung) eintreten, Zellfunktionen und damit Nervensignale können eingeschränkt und zu vielfältigen gesundheitlichen Einschränkungen führen.

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Sorgen Sie dafür, auch wenn Sie mit Ihrem Tier unterwegs sind, dass es immer genügend Wasser zur Verfügung hat. Trinkt Ihr Hund lieber aus Teichen und Pfützen als das ihm vorgesetzte Wasser, könnte dies auch daran liegen, dass ihm das vorgesetzte Wasser nicht schmeckt. Oft ist aufbereitetem Trinkwasser Chlor beigesetzt, oder der Hund mag es nicht, weil ihm der pH Wert nicht zusagt.

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August 2015

Wie übersteht mein Hund die Sommerhitze?

Hunde besitzen nur an den Pfotenballen Schweißdrüsen.

Um mehr Körperwärme absondern zu können, weiten sich daher zur Wärmeregulierung auch die Blutgefäße in Ohren und Pfoten aus. Wird es zu heiß, muss der Hund die Körpertemperatur mit Hilfe von Hecheln (=Verdampfung) regulieren. Das ist mit einem hohen Wasserverlust verbunden. Bitte stellen Sie immer genügend Wasser (aber kein eiskaltes) zur Verfügung.

 

Überhitzung bzw. Hitzschlag:

Wenn die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und die Umgebungstemperatur etwa so hoch wie die Körpertemperatur ist, dann hat das Tier nicht mehr die Möglichkeit seine Körpertemperatur zu senken. Dies führt zu gestörten Stoffwechselprozessen – Herz und Lunge werden überlastet.

Daher bitte beachten:

Tiere nie alleine in Autos lassen!

Mittagshitze vermeiden!

Anstrengung und Sport nur morgens oder abends!

Zur Abkühlung mit Ihrem Hund kühle Stellen (Schatten, Wasser etc.) aufsuchen.

 

Woran erkenne ich einen Hitzschlag?

  • Starkes Hecheln

  • Trockene, gerötete Schleimhäute

  • Erbrechen oder Durchfall

  • Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit

 

Was ist zu tun?

  • Tier in kühlere Umgebung bringen

  • Kühlen Sie das Tier mit einem nassen Tuch an Pfoten und Kopf

  • Wasser anbieten

  • suchen Sie sobald als möglich den Tierarzt auf - ein Hitzeschlag ist ein Notfall!

 

Weitere Tipps für den Sommer:

  • Sonnenbrand

Gefährdet sind vor allem nicht pigmentierte (weiße) Tiere (auch Katzen) und kurzhaarige oder frisch geschorene Hunde. Hier kann ein guter Sun-Blocker auf gefährdete Stellen wie z.B. Nasenrücken und Ohren helfen.

  • Heißer Asphalt oder Beton

Bedenken Sie, dass die Pfoten das „Schuhwerk“ Ihres Hundes sind!

  • Abkühlung in Bächen oder Seen.

Bitte duschen Sie daheim Ihren Hund noch einmal ab (Krankheitserreger). Um Ohrenentzündungen vorzubeugen, sollten auch die Ohren regelmäßig kontrolliert werden.

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Was ist das beste Futter für eine Katze?

(Juni 2015)

Eine Katze mit Freigang würde Mäuse jagen – Katzen sind Beutegreifer und somit Fleischfresser. Wie Hunde auch,  sind sie aber heute überwiegend von der Fütterung durch uns Menschen abhängig – und da beginnt ihr Problem. Katzen würden ihre Beute bis auf wenige Reste auffressen, also samt Innereien, Sehnen, Knochen und natürlich das gesamte Fleisch.

Was bekommt sie aber üblicherweise im vorgesetzten industriellen Fertigfutter?

„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ – das bedeutet meistens die vermahlenen, billigsten Schlachtrückstände, wie Schnäbel, Federn, Knochen, Krallen und so weiter. Abfälle die für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen sind. Der Fleischanteil liegt oft nur bei 4% und ist von minderer Qualität.  Die Katzen würden diese Abfälle normalerweise gar nicht fressen. Doch die Industrie greift zu einem Trick. Durch das Beimengen von Fetten und Zucker sowie chemischen Substanzen wie Farb-, Lock-, Geruchs- und Geschmacksstoffen wird die Katze überlistet. „Getreide und pflanzliche Nebenerzeugnisse“ finden sich ebenfalls oft auf Inhaltsangaben. Das sind häufig billige Pflanzenabfälle wie zerkleinerte Schalen von Erdnüssen und meistens auch Soja, also Kohlenhydrate. Katzen können aber Kohlenhydrate nur schwer bis gar nicht voll verdauen, ihr Darm ist auf Proteine (Eiweiße) ausgelegt. Kohlenhydrate können bei der Katze Nieren und Leber übermäßig belasten – wahrscheinlich mit ein Grund, warum so viele Katzen an Nierenversagen sterben – daher sollte ihr Anteil an der Nahrung so gering wie möglich sein.

Zucker bzw. Karamell als Futterbeigabe verursacht bei der Katze nicht nur häufig Zahnprobleme sondern kann auch die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen.

Lassen Sie sich also nicht durch die Werbung und die netten Bilder auf den Verpackungen täuschen. Wenn also der Fleischanteil in der Dose oder dem Schälchen so gering ist, sollten Sie sich fragen, womit es dann gefüllt ist, ganz abgesehen von den beigesetzten Konservierungsstoffen.

Trockenfutter ist nicht artgerecht und belastet den Organismus der Katze gleich mehrfach. Üblicherweise enthält Trockenfutter zu viel Getreide, also Kohlenhydrate und da Katzen wenig trinken und das Trockenfutter bei der Verdauung zusätzlich dem Körper Wasser entzieht, kann es zu einer Austrocknung (Dehydration) kommen.

 

Wie erkennen Sie hochwertiges Futter?

An der Deklaration.  Die Vorschriften besagen, dass enthaltene Einzelzutaten aus denen das Futter besteht, in absteigender Reihenfolge anzugeben sind. Die Zutat die zuerst genannt wird, ist in der größten Menge vorhanden. Überprüfen Sie was und wie viel das ist. Es sollte natürlich Fleisch sein. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die angeführten Fütterungsempfehlungen zu vergleichen. Je geringer die Menge an Futter ist, die zur Sättigung der Katze führt, umso hochwertiger sollte das Futter sein. Soll eine durchschnittlich große Katze von einem Futter  täglich 400 Gramm und mehr bekommen, oder genügen bereits 200 Gramm um sie satt zu bekommen. Überlegen Sie, warum das so ist. Es macht einen Unterschied, ob hochwertiges Fleisch oder billige Füllstoffe enthalten sind.

 

Aber meine Katze hat ihr Futter so gerne und möchte nichts anderes!

Ihre Katze mag das billige Futter mit minderwertigen Zutaten vermutlich deswegen so gern, weil sie durch die beigesetzten Aromastoffe, Geschmacksverstärker und Geruchsstoffe sowie Zuckerzusätze  getäuscht und verführt wurde.

Es ist daher manchmal recht schwierig, Katzen auf  hochwertiges Futter umzustellen.

 

Der Preis ist entscheidend!

Auf den ersten Blick erscheint Premiumfutter im Vergleich zum Supermarktfutter teuer. Bedenken Sie aber, dass der hohe Fleischanteil den Nährstoffbedarf schneller deckt als die Füllstoffe und Sie daher wesentlich weniger füttern müssen. Da die Inhaltsstoffe hoch verdaulich sind, haben Sie auch weniger Kot und somit einen geringeren Verbrauch an Katzenstreu.

Wahrscheinlich bezahlen Sie für Fleisch nirgendwo mehr, als beim Billigfutter. Bei einer Futterschale von 85g mit 4% Fleischanteil um ca. 0,70 € heißt das pro Schale 3,4 Gramm Fleisch. Sie brauchen also unglaubliche 294 Schalen um auf 1kg Fleisch zu kommen. Für einen natürlichen Fleischfresser wie eine Katze bezahlen Sie die astronomische Summe von mehr als 200 € bis Sie 1kg Fleisch verfüttert haben. Der Volksmund sagt: „Wer billig kauft, kauft teuer.“

Mit einem hochwertigen und artgerechten Futter stehen jedenfalls die Chancen gut, dass Sie sich später hohe Tierarztkosten ersparen.

 

Was ist hilfreich bei der Futterumstellung?

In der Natur muss die Katze fressen, was sie erbeutet. Das ist nicht abwechslungsreich, weil die Beutetiere von der „Zusammensetzung“ gleich sind (Fleisch, Innereien, Knochen). Industriefutter ist aber unterschiedlich zusammengesetzt und die Katzen haben bald erkannt: „Wenn ich ein Futter nicht mag, bekomme ich von meinem Menschen etwas anderes.“

 

Stellen Sie die Katze langsam um. Wählen Sie ein hochwertiges Feuchtfutter (z.B. PETfit) und mischen Sie zuerst nur ¼ von diesem unter das alte Futter. Erhöhen Sie langsam den Anteil des neuen Futters, bis Sie nach 10 – 14 Tagen nur noch das neue Futter geben.  Bleiben Sie konsequent. Sorgen Sie dafür, dass die Katze hungrig wird, also nicht immer einen vollen Futternapf vorfindet bzw. den ganzen Tag das Futter riechen kann. Erfolgsversprechend ist, wenn Sie sich an Fütterungszeiten halten.

Alle Jahre wieder…

Silvester steht vor der Tür und die damit verbundene Knallerei beschäftigt schon im Vorfeld besorgte Hundehalter.

(12.12.2014)

Die Feuerwerkskörper können, je nach Hund, richtige Angst bis hin zur Panik erzeugen. Dabei spielt das Stresshormon Cortisol aus der Nebennierenrinde eine wichtige Rolle. Kann ein Hund die Geräuschquelle identifizieren hat er die Wahl zwischen Kampf und Flucht (Fight or Flight). Da aber Hunde weder die Lichtblitze der Knallkörper, noch den Knall selbst zuordnen können, sind sie diesen Stressoren hilflos ausgeliefert.

Was also tun?

Wer mit seinem Tier nicht in eine Ruheoase flüchten kann, sollte zumindest versuchen den Lärm abzuschirmen. Die Rollläden runter lassen und wenn das Tier es zulässt, Watte in die Ohren und zusätzlich ein schalldämmendes Tuch oder Schal mit einem entsprechenden Verband um die Ohren befestigen.

Entgegen der landläufigen Meinung führt das Ignorieren der Angst des Tieres zu noch mehr Stress. Denn es erwartet, dass Sie ebenfalls die vermeintliche Gefahr erkennen und abwehren. Es ist daher wichtig, dass Sie für den Hund da sind, ruhig bleiben und ihn streicheln oder massieren. Bei Berührungen wird das Beziehungshormon Oxytocin gebildet, welches die Auswirkungen von Stress vermindert.

Als alternative Hilfsmittel können weiters Bachblüten, Nahrungsergänzungsmittel wie das hydrolysierte Milchprotein Zylkene, oder auch Akupunkturpflaster verwendet werden.

Die Ruhigstellung mit Medikamenten!

Die Gabe von Präparaten die Acepromazin als Wirkstoff haben, wird von vielen Fachleuten kritisch gesehen. Denn der Wirkstoff beeinträchtigt das Bewusstsein nur gering, vermindert aber die Motorik wodurch sich das Tier nicht mehr „wehren“ kann. Das muss für ein Tier schrecklich sein.

Bevorzugt werden sollten demnach sogenannte Benzodiazepine, das sind Valium-Derivate. Sie haben eine hemmende Wirkung auf das Limbische System und auf den Hirnstamm, auf jene Regionen also, wo die Angst entsteht.

Um sicher zu gehen, dass der eigene Hund auch darauf anspricht, kann man einen „Probelauf“ mit einer geringen Dosis machen. Sprechen Sie darüber mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens.

 

Ich wünsche jedenfalls allen Hunden und ihren Haltern einen stressfreien Jahreswechsel.

Warum sind Grannen für Hunde so gefährlich?

Getreidegrannen vom Wildgetreide, im Volksmund „Schliefhansl“ genannt, stehen vom Frühsommer bis zum Herbstanfang an Straßenrändern, Feldwegen und in verwilderten Grünanlagen. Die grünen Ähren sind harmlos. Gefährlich wird’s für Tiere wenn sich die reifen, gelblichen Ähren lösen und zu Boden fallen. Die langen borstigen Außenhaare besitzen winzige Widerhaken, die die Granne nur in eine Richtung wandern lässt. Vor allem Hunde mit langem Haar nehmen diese leicht auf und die Granne wandert im Fell weiter. Häufig findet man sie an den Pfoten, zwischen den Zehen, am langen Bein- bzw. Brustfell, aber auch in Ohren, Mund- oder Nasenschleimhaut. Bei Verdickungen unter der Haut kann es sich um Grannen handeln, die sich mit ihren Widerhaken durch die Unterwolle weiter bis unter die Haut geschoben haben. Dringen Grannen in den Körper ein, beginnen sie zu wandern. Ein Tierarzt berichtete sogar von einer Granne im Muttermund einer Hündin mit Gebärmutterentzündung. Eine eitrige Körperstelle kann von einer Granne ausgelöst sein, die mitunter schon weitergewandert ist. Man muss den Fistelkanal finden und soweit verfolgen, bis man den „Übeltäter“ findet – sonst heilt die Wunde nicht ab.

Anzeichen von Grannen im Ohr des Hundes (die Granne wandert in Richtung Ohrmuschel):

  • Schiefhaltung des Kopfes

  • häufiges Kopfschütteln

  • häufiges Kratzen

  • Gleichgewichtsstörungen

Anzeichen einer verschluckten Granne: Hund hustet;

Anzeichen einer eingetretenen Granne: Hund hinkt, leckt, hat Schwellung;

 

Daher: nach jedem Spaziergang das Fell gründlich kontrollieren, besser noch durchkämmen.

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